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Versand

So verbindest du DHL, DPD und Deutsche Post, druckst Labels direkt aus der Bestellung und meldest die Sendung an den Marktplatz.

Auf dieser Seite

Für Bestellungen von Kaufland, eBay und Amazon im Eigenversand kaufst du Versandlabels und Briefmarken direkt in Sellaro. Danach meldest du die Sendungsnummer an den Marktplatz, damit dein Käufer sie bekommt.

Wo stelle ich was ein?

Versand ist auf drei Stellen in den Einstellungen verteilt:

WoWas du dort festlegst
EinstellungenSchnittstellenIn Sellaro öffnen
Zugang zu DHL, DPD und Deutsche Post
EinstellungenAdressenIn Sellaro öffnen
Deinen Absender und deine Retourenadresse
EinstellungenVersand & EtikettenIn Sellaro öffnen
Das Druckformat je Dienst

Versanddienst verbinden

DHL

Du brauchst ein Konto im DHL-Geschäftskundenportal. Trag GKP-Benutzername und GKP-Passwort ein und klicke auf DHL verbinden. Danach wählst du je DHL-Produkt die passende Nummer unter Abrechnungsnummern. Produkte, die in deinem DHL-Vertrag fehlen, stehen dort als Nicht gebucht und lassen sich nicht nutzen.

Sellaro speichert die gewählten Nummern, und jedes Etikett nutzt genau diese. Die Liste deiner gebuchten Produkte holt Sellaro nur zum Auswählen bei DHL. Zeigt DHL sie einmal nicht an, steht in den Einstellungen ein Hinweis, und deine Etiketten funktionieren mit den gespeicherten Nummern weiter. Du musst DHL dafür nicht neu verbinden. Auch wenn du DHL trennst und dasselbe Konto wieder verbindest, bleiben die Nummern erhalten. Verbindest du ein anderes DHL-Konto, wählst du die Nummern neu, weil die alten zu einem anderen Vertrag gehören.

Meldet Sellaro einen Fehler wegen des Sicherheitsprofils, stell im DHL-Portal die Stufe „Absicherung sicherheitsrelevanter Änderungen“ ein. Deine Zwei-Faktor-Anmeldung bei DHL kann aktiv bleiben. Über dieselbe Verbindung kann Sellaro auch deine DHL-Rechnungen holen, siehe Eingangsrechnungen.

DPD

Melde dich mit Benutzername und Passwort deines DPD-Geschäftskundenportals an und klicke auf DPD verbinden. Einen API-Schlüssel brauchst du nicht. Produkt und Gewicht wählst du pro Sendung, wenn du das Label erstellst.

Deutsche Post

Für Briefmarken brauchst du ein Portokasse-Konto mit Guthaben. Trag Benutzername und Passwort der Portokasse ein und klicke auf Portokasse verbinden.

Beim ersten Mal gibst du Sellaro in der Portokasse frei: unter „Meine Daten“ bei „Geschäftsanwendungen“ die Anwendung „sellaro“, oder über den Link aus der Bestätigungs-E-Mail. Danach klickst du in Sellaro auf Verbindung testen. Falsche Zugangsdaten und fehlende Freigabe meldet die Deutsche Post gleich, prüf also beides. Reicht dein Guthaben nicht, führt Aufladen dich zur Portokasse.

Absender und Druckformat festlegen

Unter Adressen wählst du deinen Standardabsender. Steht die Retourenadresse auf Wie Standardabsender, folgt sie jeder Änderung deines Absenders. Soll ein Dienst mit einer anderen Adresse verschicken, stellst du das unter Abweichender Absender je Versanddienst ein. Bei DPD kannst du dort auch die Adresse aus dem DPD-Portalkonto nehmen.

Unter Versand & Etiketten legst du bei Interner Versand das Druckformat je Dienst fest:

  • DHL: Etiketten für Thermodrucker (Falzband oder Rolle), Laserdrucker oder ein A4-Bogen mit zwei Etiketten.
  • DPD: A6 (105 × 148 mm) oder A4 (210 × 297 mm).
  • Deutsche Post: A4 (210 × 297 mm), Labeldrucker (4 × 6 Zoll) oder Briefmarkensticker (62 × 37 mm). Sellaro kauft die Marke im A4-Format deiner Portokasse und schneidet sie für Labeldrucker und Sticker maßstabsgetreu zu, ohne sie zu vergrößern. Ein früher gewähltes Format der Portokasse gilt weiter, bis du hier ein anderes wählst.

Ein neues Format gilt für Labels, die du danach kaufst. Schon gekaufte PDFs bleiben, wie sie sind.

Label erstellen

  1. Bestellung öffnen

    Öffne eine Bestellung, die du selbst versendest, und klicke auf Label erstellen. Bei Versand durch Amazon, bei StockX und bei Alias fehlt der Knopf, weil dort der Marktplatz das Label stellt.

  2. Dienst wählen

    Du siehst nur die Dienste, die verbunden sind, und immer Manuell. Prüf die Lieferadresse, besonders Packstation und Postnummer.

  3. Sendung einstellen

    • DHL: Produkt, echtes Paketgewicht und gewünschte Zusatzleistungen. Sellaro zeigt dir die Grenzen für Gewicht und Maße je Produkt.
    • DPD: Produkt, Gewicht zwischen 100 g und 31 kg und angebotene Zusatzleistungen. Predict kündigt dem Empfänger das Zustellfenster per E-Mail oder SMS an, soweit die Bestellung diese Kontaktdaten enthält. DPD liefert über Sellaro nicht an Packstationen oder Postfilialen.
    • Deutsche Post: Wähle die Briefart: Standardbrief, Großbrief oder Maxibrief. Du siehst den aktuellen Preis und dein Guthaben. Briefmarken gibt es nur für Adressen in Deutschland, nicht für Packstationen oder Postfilialen.
  4. Kaufen und drucken

    Klicke auf Label erstellen oder bei der Post auf Marke kaufen. Jetzt wird der Betrag fällig. Das PDF öffnest du danach an der Bestellung über Label oder Marke. Erneutes Öffnen kauft nichts nach.

  5. Tracking hochladen

    Klicke an der Bestellung auf den Pfeil neben Label und wähle Tracking hochladen. Erst jetzt ist die Bestellung beim Marktplatz als versendet markiert.

Warum muss ich das Tracking selbst hochladen?

Ein gekauftes Label heißt noch nicht, dass das Paket verschickt ist. Deshalb meldet Sellaro den Versand nicht von selbst. Bis du das Tracking hochlädst, bekommt dein Käufer keine Sendungsnummer, und die Versandfrist des Marktplatzes läuft weiter. So lange steht die Bestellung im Reiter Label. Schau dort regelmäßig nach.

Ausnahmen: Amazon Buy Shipping, Manuell und Alias

Amazon Buy Shipping gibt es nur bei Amazon-Bestellungen im Eigenversand. Du trägst Gewicht und, wenn du willst, die Maße ein, klickst auf Versandservices laden, wählst ein Angebot und klickst auf Label kaufen. Amazon meldet den Versand dabei selbst, ein Tracking-Upload ist nicht nötig. Amazon braucht dafür E-Mail-Adresse und Telefonnummer deines Absenders.

Manuell kauft kein Label. Du hast schon eine Sendungsnummer, etwa von einem Paket, das du am Schalter aufgegeben hast. Wähle den Versanddienstleister, trag die Nummer ein und klicke auf Versenden. Sellaro meldet sie sofort an den Marktplatz.

Alias stellt das Label selbst bereit. Du öffnest es an der Bestellung mit Label-Vorschau öffnen. Solange Alias kein Label liefert, bleibt die Vorschau ausgeblendet.

StockX-Verkäufe in eine Bulk-Box packen

Markiere offene StockX-Verkäufe und wähle Bulk-Box. Mit Neue Bulk-Box anlegen packst du sie zusammen; alternativ fügst du sie einer vorhandenen offenen Box hinzu. Eine Box fasst höchstens zwölf Artikel. Flex-Verkäufe und Verkäufe, die bereits in einer Box liegen, kannst du nicht hinzufügen.

Die Box zeigt ihren Inhalt, die Versandkosten nach Sammelrabatt, Tracking und das gemeinsame Etikett. In der Bestellliste stehen die Verkäufe unter einem gemeinsamen Box-Kopf. Für einen Verkauf in einer Box verwendest du das Box-Etikett, nicht sein früheres Einzeletikett.

Mit Aus der Box nehmen entfernst du einen Verkauf, mit Auflösen löschst du die Zusammenstellung nach Bestätigung. Die Verkäufe selbst bleiben erhalten. Nach Änderungen druckst du das aktuelle Etikett der Box erneut.

Mehrere Bestellungen auf einmal versenden

Markiere die Bestellungen in der Liste. Unten erscheint eine Leiste:

  • Label erstellen kauft Labels mit DHL, DPD oder Deutsche Post für alle markierten Bestellungen mit derselben Einstellung. Vorher siehst du, welche Bestellungen Sellaro überspringt, zum Beispiel Auslandsadressen bei Briefmarken oder Bestellungen, die schon ein Label haben.
  • Tracking meldet die Sendungsnummern aller markierten Bestellungen an die Marktplätze.
  • Download fasst die Labels zu einem PDF zusammen.

Abbrechen stoppt die restlichen Käufe. Was schon gekauft ist, bleibt gekauft. Bei DPD läuft der gerade gestartete Block von bis zu zehn Bestellungen noch zu Ende.

Was bedeutet „Kauf ungeklärt“?

Kauf ungeklärt heißt: Bei einem früheren Kauf hat der Versanddienst nicht eindeutig geantwortet. Vielleicht ist das Label gekauft und bezahlt, vielleicht nicht.

Nicht einfach neu kaufen

Ein neuer Versuch könnte dieselbe Sendung ein zweites Mal bezahlen. Klicke deshalb auf Sperre aufheben. Bei DPD fragt Sellaro dann im Portal nach: Gibt es die Sendung, übernimmt Sellaro sie. Wurde sicher nichts berechnet, wird die Bestellung freigegeben. In allen anderen Fällen, auch bei anderen Versanddiensten, bleibt die Sperre bestehen.

Label stornieren

DHL- und DPD-Labels stornierst du an der Bestellung über den Pfeil neben Label und Label stornieren. Das geht nur, solange du das Tracking noch nicht hochgeladen hast, sonst hätte der Marktplatz eine Sendungsnummer für eine Sendung, die nie unterwegs ist. Für mehrere Bestellungen gibt es Stornieren in der Leiste. Die Stornierung lässt sich nicht rückgängig machen und betrifft nur das Label, nicht die Bestellung beim Marktplatz.

Briefmarken der Deutschen Post kannst du in Sellaro nicht stornieren. Eine Erstattung beantragst du innerhalb von 14 Tagen schriftlich bei der Deutschen Post, etwa per E-Mail. Ob du das Geld zurückbekommst, entscheidet die Deutsche Post.

Meldet Sellaro Label lokal entfernt, konnte der Dienst die Sendung nicht stornieren. Das Label ist nur aus Sellaro verschwunden und bleibt bezahlt. Ein neuer Kauf für diese Bestellung bleibt gesperrt, damit du nicht doppelt zahlst.

Retourenetiketten für Kunden

Braucht ein Käufer ein Rücksendeetikett, kaufst du es direkt in der Unterhaltung unter Nachrichten. Dafür nutzt Sellaro deine DHL-Verbindung. Das Etikett kostet Geld und lässt sich in Sellaro nicht stornieren.

Das Druckformat dafür stellst du getrennt unter Retouren für Kunden ein, denn dieses PDF druckt dein Käufer. Unter Weitere Optionen kannst du eine Abweichende DHL-Abrechnungsnummer (optional) angeben. Bleibt das Feld leer, nimmt Sellaro die passende Nummer aus deiner DHL-Verbindung.